Es gibt ja schon fast alle erdenklichen Spielformen mit Zombies. Das Flashgame Zombies, Inc. von AethosGames (bekannt durch Sonny) ist eine Art Wirtschaftssimulation mit Untoten. Mit einem relativ geringen Startkapital versucht man hier, beginnend am Nord-oder Südpol, möglichst die ganze Welt zu erobern. Dafür hat die Firma unterschiedliche Bereiche, die der Zombie-BWL´er steuern muss.
In der Kriegsabteilung kann man sich auf einer Weltkarte neue Länder und Kontinente aussuchen, die man erobern bzw. infizieren will. Im Forschungsbereich werden neue Zombiearten entdeckt, die eigene Stärken und Schwächen haben und gut miteinander kombiniert werden müssen. Zudem lässt sich jede Zombieart noch aufpimpen, d.h. nochmal in ihren Werten steigern. Im Verkaufsbereich werden neue Zombieprodukte erforscht, die ihr an euer zombifiziertes Volk verscherbeln könnt. Das ist nicht zu vernachlässigen, weil man immer darauf achten muss, eine positive Einkommensbilanz sicherzustellen. Denn wenn das Geld zu Ende ist, ist auch die Unternehmerlaufbahn und damit das Spiel vorbei. Außerdem gibt es noch die Company Upgrades. Hier wird die Kapazität an Forschern pro Bereich sowie andere Specials bestimmt, z.B. dass man generell weniger Verluste in der Armee hat oder den Geldfluss noch erhöhen kann.
Im Prinzip geht es in jedem Unternehmensbereich nach dem gleichen Muster zu. Man muss mehr Forscher einstellen, um fortschrittlichere Zombies oder Konsumgegenstände zu erlangen bzw. um die Maximaleinheiten in der Angriffstruppe zu steigern. Mehr Forscher kosten immer mehr Geld, deshalb muss schnell genug mehr Städte erobern, damit die Moneten ins Haus kommen. Besonders beim Upgrade auf eine neue Unternehmensstufe kann man hier eine böse Überraschung erleben, da die Kosten dadurch teilweise extrem steigen.
Alles in allem ist Zombie, Inc. ein nett gemachtes Spiel, nur das Balancing kam mir zum Teil unausgegoren vor. So sind am Anfang Upgrades für Zombies und Zombies an sich relativ teuer, gegen Ende sind die Kosten nur Peanuts im Vergleich zu den Einnahmen und den Ausgaben für Forscher etc.



